In aller Munde … (Teil 1)

… ist inzwischen das Thema Plastik. Leider nicht nur als „Thema“. Zwischenzeitlich müssen wir wohl davon ausgehen, dass auch unsere Nahrung und unser Trinkwasser sogenanntes Microplastik enthalten kann.

Nur – in Zeiten da wir nahezu alle Lebensmittel – auch aus hygienischen Gründen – in Plastik verpacken- auch – da es immer noch Menschen gibt die offene Lebensmittel wie Obst und Gemüse meinen „andrücken“ zu müssen um eine etwaige Reife erkennen zu können. Was kann man machen?

Im Internet kursieren einige Vorschläge die ich hier aufgreife, um Ihnen einige Möglichkeiten zu eröffnen wir jeder Haushalt und jedes Büro Plastik sparen kann.

  1. Vermeiden Sie Plastiktaschen/-beutel und Hemdchenbeutel (Obst und Gemüse)

6,1 Milliarden Plastiktüten und 3,1 Milliarden Hemdchenbeutel werden in Deutschland pro Jahr verwendet. Das entspricht ca. 95.000 Tonnen Kunststoff der nicht verrottet. (Quelle: Umweltbundesamt)

Derzeit treiben rund 150 Millionen Tonnen in den Weltmeeren und zerfallen zu Microplastik. Meeressäuger, Fische, Muscheln und Krustentieren nehmen Plastik in den verschiedensten Größen auf. Die einen fressen also etwas was zwar den Magen füllt, aber keinerlei Nährstoff enthält – so also verhungern vor allem manche Meeressäuger und Haie mit „vollem“ Magen. Die anderen nehmen das bereits zu Microplastik zerriebene Material auf und es wird in deren Körperzellen eingelagert. Somit ist die Chance, dass über den Nahrungskreislauf auch der Mensch dieses Microplastik in seinen Zellen einlagert. Ob und welche Folgen dies hat oder haben kann, darüber ist noch nicht wirklich viel bekannt, besorgniserregend ist es jedoch allemal.

2. Nutzen Sie für Pausenbrote eine Lunchbox

Egal ob Sie bislang Pausenbrot“papier“ oder Alufolie genutzt haben – eine Lunchbox (am Besten aus pflanzlicher Stärke hergestellt) hält das Pausenbrot oder was immer in die Lunchbox (auch für das Büro) kommt frisch, schützt hervorragend vor Verschmutzung in Taschen und Beuteln und spart wirklich Erdöl.

3. Obst und Gemüse lose einkaufen

und möglichst ohne Hemdchenbeutel. Inzwischen können Sie Obst und Gemüse auch bei den Discountern in eigene mitgebrachte Papiertüten/Zeitungspapier oder selbstgenähte Stoffbeutel (aus z.B. alten Hemden oder TShirts) verwenden und zum abwiegen lose auf die Waage an der Kasse geben, in Geschäften die den Kunden selbst abwiegen lassen, hat sich bewährt einen eigenen Zettel mitzuführen, auf dem dann die Wiegeetiketten geklebt werden können.

4. Nutzen Sie Ihren eigenen Coffee-To-Go-Becher

Bei dem derzeitigen Verbrauch an Coffee-To-Go-Einwegbechern (2,8 Milliarden Stück pro Jahr) wird in Deutschland für die Produktion so viel Wasser verbraucht, dass alle Einwohner Bayerns damit 10 Minuten lang duschen könnten. Von den 43.000 Bäumen die hierfür abgeholzt werden müssen mal ganz abgesehen.
Wirklich schöne und 100% dichte Coffee-To-Go- Becher gibt es aus Keramik ebenso wie aus Bambus. Ob Bambusprodukte immer so gut sind – ich stelle es in Frage. Vor allem dann, wenn Bambus-Plantagen anstelle von Ackerfläche für essentielle Lebensmittel in Entwicklungsländern gepflanzt werden.